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Psychophysiognomik (nach Carl Huter) bedeutet Wissen von Körper-, Kopf- und Gesichtsausdruck. Jeder Mensch hat die Fähigkeit in Gesichtern zu lesen, denn wir verstehen die nonverbalen Gefühlsmitteilungen unserer Mitmenschen.
So interpretieren wir plötzlich weitgeöffnete Augen als Erstaunen oder Überraschungseffekt, in hängenden Mundwinkeln erkennen wir eine deprimierte Gefühlsstimmung, bei Nasenrümpfen erwarten wir kaum eine Zustimmung unseres Gesprächsinhaltes.
Wissentlich oder intuitiv reagieren wir auf solche Signale, denn innere Regungen werden stets über die Körpersprache sichtbar mitgeteilt.
Genauso wie der Mensch seine momentane Gefühlswelt via Mimik und Gestik ausdrückt, zeigt sich auch seine Gesamtpersönlichkeit im Körperbau und in den Gesichtszügen. Das geschulte psychophysiognomische Auge erkennt daher Charaktereigenschaften, individuelle Begabungen und Talente unvoreingenommen. Es ist die Absicht eines psychophysiognomischen Beraters, die individuelle Veranlagungen zu erfassen und dem Klienten Hinweise zu geben, damit er diese optimal im Alltag und Beruf integrieren kann.
Charakterzüge sind weder gut noch böse, wenn diese sinnvoll, das heisst am richtigen Ort und zur passenden Zeit, ausgelebt werden.
Dieses Wissen verhilft Ihnen zu mehr Verständnis und Toleranz in Beruf und Alltag.
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